In den Peschen, Duisburg, Augenzeugenbericht vom 23.8.

Ein Freund von mir war in der Nacht vom 23. auf den 24.8. vor Ort in Duisburg. Hier sein Bericht:

“Nachdem die WAZ bzw. derwesten.de einen von vorne bis hinten erfundenen Polizeibericht veröffentlicht hat, möchte ich doch mal die letzte Nacht aus meiner Sicht wiedergeben:
Ich beteilige mich erst seit Donnerstag an den Nachtwachen, war am Freitag also das zweite Mal dabei. Ich habe mich auf eine ruhige Nacht eingestellt. Ich habe Decken, Getränke, Süßigkeiten einen Feuerlöscher und Spiele eingepackt. Als ich um 19:30 am Gebäude „In dem Peschen 3-5“ ankam, war die Stimmung jedoch deutlich angespannter als in der Nacht davor. Es fand in der Nähe gerade eine Versammlung des Vereins „Bürger für Bürger“ statt und es wurde befürchtet dass es im Anschluss zu Übergriffen gegen das Haus kommen könnte. Twitternachrichten aus der Versammlung wie „90% der Leute pöbeln rum, rassistische Aussagen ohne Ende.“ und „Der deutsche Mob tobt.“ untermauern diese Befürchtung. Es treffen immer mehr Menschen ein, die helfen wollen, das Gebäude und die Bewohner vor Übergriffen zu schützen. Darunter auch zwei junge Männer, die im späteren Verlauf noch verhaftet werden. Es gehen Gerüchte um, dass Nazis bereits in den umliegenden Straßen gesichtet wurden und es auch schon zu einem Übergriff gekommen sein soll.

Gegen 21 Uhr kommt eine Gruppe von der Bürgerversammlung zurück und berichtet von der Stimmung dort. Sie wirken verängstigt. Sie berichten, dass ihnen das Wort verboten wurde, Menschen körperlich von Wortmeldungen zurückgehalten wurden. ProNRW-Personen, Menschen die eindeutig der Division Duisburg zuzuordnen waren und offensichtliche Neonazis sollen anwesend gewesen sein. Die Menschen haben die Sitzung verlassen und wurden bis zum Auto verfolgt.

Um vorm Gebäude für Ruhe zu sorgen und um in einem Plenum zu besprechen wie weiter vorgegangen wird, wird beschlossen, dass nur ein paar Leute am Gebäude bleiben, um notfalls die Polizei zu rufen und der Rest der Helfer sich zu dem ca. 200m entfernten Gebäude des alten Mädchengymnasiums begibt, um dort in Ruhe ein Plenum abzuhalten.

Zurück am Gebäude „In dem Peschen 3-5“ bleiben die beiden Personen, die später verhaftet werden.

Vor dem alten Mädchengymnasium werden wir von einer kleinen Gruppe angesprochen, die uns entgegen kommen. Die Menschen sind sehr aufgeregt und berichten von einer gerade eben stattgefundenen Auseinandersetzung in der Nähe. Der genaue Ort der Auseinandersetzung erschließt sich mir aus den Berichten nicht. Es wurde wohl eine Gruppe, die von den Berichtenden dem Antifa-Umfeld zugeordnet wurden, von „bürgerlichen“ Menschen angepöbelt. Es kam zu Handgreiflichkeiten incl. Pfefferspray. Wer was gegen wen wie einsetzte erschloss sich mir aus den Berichten nicht.
Es kann jedoch als sicher erachtet werden, dass die beiden Menschen, die später verhaftet wurden, sich zu dem Zeitpunkt der Auseinandersetzung vor dem Gebäude „In den Peschen 3“ befanden, um es zu bewachen.

Im Plenum wird nun das weitere Vorgehen für die Nacht besprochen. Um 22:10 geht eine kleine Gruppe vom Plenum zum Gebäude „In den Peschen 3“, da mit den Bewohnern vereinbart war, dass um 22 Uhr ein Plenum mit Ihnen stattfindet, um die kommende Nacht zu besprechen.
Um 22:15 fährt ein großes Aufgebot der Polizei an uns vorbei zum Gebäude „In den Peschen 3“. Wir warten weiter am Mädchengymnasium. Berichte erreichen uns telefonisch, dass wahllos Wohnungen gestürmt, Kinder aus den Betten gerissen, Pfefferspray eingesetzt wird. Eine hochschwangere Frau muss mit dem Notarzt zum Krankenhaus gebracht werden. Ein Kind soll sich gewehrt haben und verhaftet worden sein. Der Vater, der dem Kind helfen wollte, wurde ebenfalls verhaftet. Die Bewohner sollen von der Polizei in rassistischer und sexistischer Weise bedroht und beleidigt worden sein.

Es werden direkt zu Beginn auf dem Gehweg die beiden Menschen verhaftet, die als Wache zurückgeblieben waren. Laut dem WAZ-Bericht wird ihnen vorgeworfen, Menschen, die aus der Bürgerversammlung kamen, angegriffen zu haben. Weiterhin behauptet die Polizei der WAZ gegenüber, dass die Personen ins Gebäude geflohen wären und deswegen die Polizei die Razzia durchgeführt habe. Fakt ist jedoch, dass die beiden Personen seit Stunden an der Ecke des Gebäudes standen, nicht mal in der Nähe des Eingangs und an dieser Ecke auch direkt verhaftet wurden.

Gegen 0 Uhr ist die Polizei wieder vollständig vom Gebäude „In den Peschen 3“ abgezogen. Eine Streife wurde zum Schutz nicht abgestellt. Nachdem einige Menschen, die schon länger die Nachtwache mitmachen, mit den Bewohnern gesprochen haben, wurde die Nachtwache eingeteilt. Ich bin tief beeindruckt von der Herzlichkeit, mit der die Bewohner uns direkt mit Tee empfingen. Die Bewohner waren sichtlich dankbar über unsere Anwesenheit.

Der Rest der Nacht blieb abgesehen von einem Flaschenwurf aus einem fahrenden Auto und besoffenen Pöbeleien eines Anwohners relativ ruhig. Die Polizeistreifen fuhren ca. alle halbe Stunde um das Gebäude. Gegen 3 Uhr wurde die Gruppe am Hofeingang von der Polizei angesprochen, weil es wohl Anzeigen gab, dass ein Rollerfahrer vom Gebäude aus mit einer Flasche beworfen wurde sowie dass Menschen, die aus einem Taxi stiegen bedroht und verfolgt wurden. Die Polizei räumte jedoch selbst ein, dass sich beide Vorfälle zu Zeiten ereignet haben sollen, zu denen die Polizei gerade selbst mit einem Streifenwagen vor Ort war.

Alles in allem hat mir der heutige Abend gezeigt, dass die Polizei in den Bewohnern des Gebäudes „In den Peschen 3“ nicht Opfer, sondern Täter sieht. Es geht nicht darum, Übergriffe auf das Gebäude zu verhindern, sondern die Bewohner zu diskriminieren und zu kriminalisieren. An einen Schutz des Gebäudes durch die Polizei ist damit auch mittelfristig nicht zu glauben.
Ehrlich gesagt glaube ich nicht mehr daran, dass es langfristig möglich sein wird, einen Anschlag auf das Gebäude zu verhindern.”

77 Gedanken zu „In den Peschen, Duisburg, Augenzeugenbericht vom 23.8.

  1. Michael

    Die Aktion der Polizei war wohl eine direkte Konsequenz der Ansage des Duisburger Polizeichefs Ramon dan der Maat vom gleichen Morgen.
    Zitat: “Die anderen kommen mit unserer Gesellschaft nicht klar. Die müssen weg.“

    Zu bemerken ist auch, dass von den Bewohnern von In den Peschen 3-5 niemand zur Diskussion eingeladen wurde.

    1. Enrico

      Das hat der Polizeichef wörtlich so gesagt?
      Wo hat er das wem so gesagt?
      Bitte Quellenangabe.

      1. Michael

        Das Zitat habe ich diesem Artikel aus der taz entnommen.
        http://www.taz.de/Rechte-Hetze-gegen-Roma/!122337/

        Man hätte die Bewohner explizit einladen und Dolmetscher stellen sollen. So wurde nur über sie geredet und nicht mit ihnen, dass dabei nicht viel herumkommt ausser weitere selbstgerechte Stimmungsmache liegt doch auf der Hand.

        In einem weiteren Artikel der WAZ mit der Überschrift “Wie das Duisburger “Problemhaus” zum Brennpunkt wurde” wiederholt die Polizeipräsidentin auch nur die Parolen der Rechtspopulisten und untermauert das Bild von dreckigen, kriminellen Zuwanderern. Der Autor des Artikels versucht nicht einmal eine neutrale Chronik der Vorkommnisse zu liefern.

        Die Polizei hetzt mit, weil sie das Problem möglichst schnell loswerden will.

        1. Enrico

          Ich muss gestehen, dass ich bisher nicht viel vom dort Geschehen mitbekommen habe aber wäre es denn nicht die Sache der Politik für Hilfe dort vor Ort zu sorgen?

          1. Michael

            Ja sicher wäre es das, aber die hält sich ja nunmal raus. Soll man jetzt einfach wegschauen und warten bis was passiert ist?

  2. Roland

    Liebe Frau Rydlewski,

    aus eigner Erfahrung mit der Antifa – und aus diesem Kreis wird sich die “Nachtwache” wohl rektrutieren – beim Schutz eines Asylantenheims am Sternbuschweg kenne ich die Denke dieser Menschen nur zu gut. Alles, und wirklich alles, was nicht in ihre Denkschablone passt, wird mit dem Label “Nazi”, “rassistisch” u.ä. belegt (was ich nebenbei als eine absolute Verharmlosung des 3. Reichs werte). Keiner von diesen “Aktivisten” wird in der Nähe des Hauses wohnen, keiner dieser Menschen muss den Lärm, den Dreck, die Kriminalität, den Verlust von Lebensqualität und Wertverlust der Immoblilie am eigenen Leib erleben. Für diese Menschen ist das ein Happening, ein Ego-Event, das man/frau mal ein paar Tage macht, sich toll fühlt und dann zur nächsten Aktion weiterzieht. Keiner hat das Recht die Roma zu bedrohen oder gar zu verletzen, aber auch jeder hat das Recht auf Wohnqualität und ein sicheres Leben. MIr ist diese ganze Sache zu einseitig. Den Bewohnern liegen nach 2 Jahren die Nerven blank. Die haben gegen ProNRW und Co sich mit den Roma solidarisch gezeigt. Diese Menschen jetzt als Nazis zu bezeichnen, empfinde ich schlicht als Frechheit. Da ich dies schreibe, muss ich wohl auch ein Nazi sein. Als Grundungsmitglied der PDS (jetzt die Linke) in Duisburg, liegt der Verdacht auch nahe.

    MfG

    Roland

    1. Horst

      Unglaublich, was hier so geschrieben wird! Keiner der hier Zeilen verfasst, kennt die Denkweise / Faktenlage und damit verbunden Maßnahmen der Polizei. Es werden hier Berichte über Dritte (Stille Post) wiedergegeben, die als wahr dargestellt werden. Nonsens! Niemals werden Berichte geschönt oder ein anderer Sachverhalt seitens der Polizei vorgeschoben, um Eingriffsmaßnahmen zu rechtfertigen! Da muss ja dann von Anfang bis Ende ein Lügengebilde aufgebaut werden, um durchgeführte Eingriffe zu erklären! Eine solche Lage ist dynamisch und es kommen immer neue Gesichtspunkte hinzu, die bewertet werden und aufgrund dessen nun sofort gehandelt wird. Viele Aussenstehende, die sich hier zu Wort melden, sind doch gar nicht dabei und können nicht beurteilen, was der Polizei bekannt ist. Es ist doch vielmehr so, dass Beobachter lediglich sehen, was getan wird, aber Hintergründe nicht kennen und in der Folge selbst hineininterpretieren! Das ist fatal!

      Eines steht jedoch fest, Krawalltouristen, die überhaupt nichts mit der Materie zu haben, mischen sich unter die Leute, um Gewalt auszuüben. Diese Leute müssen konsequent verfolgt und bestraft werden!

    2. H.

      @Roland: Wer sind “diese Menschen” deren “Denke Sie nur zu gut” kennen? Ist das nicht wieder so ein verallgemeinerndes Vorurteil? Ich persönlich erlebe antifaschistische und antirassistische Aktivisten als sehr heterogen. Linke, Grüne, Piraten, Christen und Liberale sind darunter. Die wenigsten beschimpfen sofort jeden, der nicht ihre Meinung teilt als Nazi. Aber viele prangern sehr deutlich Rassismus an, insbesondere Alltagsrassismus. Und das ist auch gut so.

      Rassismus ist kein Privileg von Nazis, bei ihnen ist er nur am offensichtlichsten. Rassismus kommt in jeder Gruppe vor, auch bei Linken. Gerade im KV Duisburg der Linken hat man doch schon Erfahrungen mit Antisemitismus als eine Form des Rassismus gemacht. Der Fraktionschef der Linken im Duisburg schaffte es immerhin auf die Liste der Top 10 der weltweit(!) größten Antisemiten des Simon Wiesenthal Centers.

      1. Roland

        Ich meine konkret die Antifa, die Leute, die sich selbst als solche bezeichnen. Und ja, auch unter Linken gibt es Antisemiten und Rassisten. Aber für meinen Geschmack dient das Label “Rassismus” oft genug als Totschlagargument. Wenn man schon keine Argumente hat, dann wirft man schnell mal Rassist rein, dann ist die Diskussion beendet und es gibt noch ein überlegenes Gefühl im Bauch. Ich war schon auf Antirassimus, – Antikriegs,- und, und, und Demos, da rannten die meisten hier noch mit der Rassel um den Weihnachtsbaum – wenn überhaupt. Was machen denn diese Leute konkret um die Situation für alle zu verbessern? Nichts! Das war früher meistens so, dass ist heute genauso. Maulaffen feilhalten vor dem Romahaus, sich toll fühlen und Leute, die dort wohnen als Nazis beschimpfen. Danach fahren sie wieder in ihre ruhige Wohngegend und schlafen glückselig ein. Die Welt ist nicht soooo einfach.

        1. H.

          @Roland Ich lese von Ihnen nur Verallgemeinerungen.
          1. DIE Antifa gibt es nicht, wie ich versucht habe zu erklären. Als jemand, der angeblich schon ewig auf Demos geht, sollten Sie das wissen.
          2. Das Argument “Rassismus ist Totschlagargument” wird nach meiner Beobachtung nur von Rassisten verwendet. Andere denken über den Vorwurf des Rassismus nach.
          3. Der Vorwurf, die Leute würden nichts machen zeugt von großer Unkenntnis, genau so wie die Behauptung, sie würden in einer ruhigen Wohngegend wohnen. Woher wollen Sie das wissen? Kennen sie jeden persönlich? Ich kenne jede Menge Antifa- und Antira-Aktivisten, die sich sozial engagieren, praktische Hilfe leisten und in multikulturell geprägten Stadtteilen wohnen.

          Und was haben Sie bisher getan, um die Bewohner vor rassistischen Übergriffen zu schützen?

          1. Roland

            vor welchen rassistischen Angriffen? Mir ist keiner bekannt. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich bereits mehr als 1x zum Schutz nachts vor Asylantenheimen gestanden. Aber dieses eindimensionale Denken hier, ist einfach peinlich.

  3. Pingback: Duisburg: Vorwürfe gegen die Polizei nach In-den-Peschen Einsatz | Ruhrbarone

  4. Enrico

    Ich muss gestehen, dass ich die Version der Polizei als ehrlicher ansehe. Welches Argument sollte unsere Polizei haben dermaßen falsche Berichte abzugeben?
    Bei Mittätern könnte ich es allerdings eher verstehen. Bei aller Liebe zu unseren ausländischen Mitbürgern dürfen wir jedoch auch nicht die Sorgen der umliegenden Anwohner verdrängen.
    Wer grundlos mit Gegenständen auf andere Menschen einschlägt hat in einer Demokratie etwas falsch verstanden und gehört eingesperrt.

    1. Enrico

      Vielleicht kommt die Wahrheit über die Ereignisse ja mal ans Tageslicht.
      Im Mioment gibt es ja 2 Versionen der Ereignisse.
      Einmal den Polizeibericht und einmal eine Schilderung einer anonymen Person.
      Wenn ich das richtig verstanden habe?

    2. Michael

      Wenn du vom Geschehen nicht so viel mitbekommen hast, dann spar dir doch deine Spekulationen.

  5. Hans

    Ich bin gestern zusammen mit den beiden in Gewahrsam genommenen zum Haus in den Peschen gekommen und kann den Bericht bestätigen. Die Verhaftung erfolgte weil sie die ersten greifbaren waren, ein Grund wurde nicht genannt bzw. konnte nicht genannt werden.

    Als Ergänzung: Nachdem die Polizei das Haus gestürmt hat (eine Tür wurde eingetreten und es soll SOFORT Pfefferspray gegen die Familie eingesetzt worden sein) wurde eine Bewohnerin des Hauses auf dem Balkon (der gleichen Wohnung?) sexistisch und rassistisch beleidigt und immer wieder mit dem Schlagstock geprügelt.

    1. Enrico

      Sie waren also in der Wohnung dabei?
      Warum sollte die Polizei ihnen einen Grund für eine Verhaftung nennen?
      Warum sollte die Polizei solche Maßnahmen bei einer solchen Stimmungslage grundlos ergreifen?

      1. Hans

        Ich war nicht In der Wohnung, deshalb auch die Formulierung”…es soll SOFORT Pfefferspray gegen die Familie eingesetzt worden sein”. Die Prügelattacke gegen die wehrlose Bewohnerin auf dem Balkon war von der Straße aus zu sehen.
        Die beiden in Gewahrsam genommenen befanden sich an der Straße VOR dem Haus und wurden vor der Erstürmung des Hauses verhaftet.

      2. Roland

        Nach endlosen Diskussionen mit Antifas im Internationalen Zentrum in Duisburg muss ich schlicht konstatieren: sie haben ein absolut geschlossenes Weltbild. Wer da nur ein Hauch abweicht – und selbst ich als in dier Wolle gefärbter Linker wurde da übelst angepöbelt – sieht sich hemmungslosen Schmähungen ausgesetzt. Ein Diskurs ist mit solchen Leuten leider nicht möglich, da keine Argumente ausgetauscht, sondern ewige Wahrheiten verkündet werden. Ich habe es wirklich lange versucht. Mich würde schon mal interessieren ,woran denn unser Twitterer rassistische Äußerungen der Anwohner festmacht? Ist es denn schon rassistisch, wenn man abends schlafen will? Ist man ein Nazi, wenn man keine Freude an Müllbergen hat? Laut Polizeii sind mehrere 1000 Strafanzeigen in den Peschen 3-5 anhängig. Haben sich das die Bullen des Schweinesystems ausgedacht, um mal im Duktus der Antifa zu bleiben. Wo sind die Fakten? Wenn die Freunde der Nachtwache was sinnvolles tun wollen: wie wäre es mal damit den Müll wegzuräumen? Den Kindern Nachhilfeunterricht zu geben? Den Leuten bei der Jobsuche zu helfen? Ein paar Familien im Elternhaus aufzunehmen? Aber stop, das ist ja nicht cool. Da kann ich ja nicht draußen stehen, einen Joint rauchen und mich toll und überlegen fühlen. Sorry, das ist keine Hilfe, das ist Selbstbeweihräucherung. Wenigstens ist es ja Sommer. Ich habe damals meinen Arsch im November vor dem Asylantenheim abgefroren.

        1. h.

          du sagst: “Laut Polizeii sind mehrere 1000 Strafanzeigen in den Peschen 3-5 anhängig. Haben sich das die Bullen des Schweinesystems ausgedacht”.
          Ich sage: ist dir schonmal aufgefallen, dass vl. die anwohner dafür sorgen, dass über 1000 Anzeigen (was vermutlich übertrieben ist) auf die Bewohner einprasseln?
          Ich will nicht wissen wie viele angebliche ruhe störungen wegen schreiender Kinder (auch deutsche Kinder schreien…) dabei sind oder anzeigen wegen falsch Parkens oder sonstiger Delikten die sonst niemanden wirklich jucken.

  6. Enrico

    Ein Lösungsvorschlag wäre doch z. B. für mehr Wohnraum an mehreren Orten zu sorgen.

    1. Birgit Rydlewski Artikelautor

      Das ist zunächst mal Sache der Stadt Duisburg. Aber zum September werden wohl nur wenige Wohnungen bereitgestellt. (Persönliche Meinung: In Duisburg müsste es durchaus mehr bezahlbaren Wohnraum geben. Aber ich diskutiere das derzeit auch noch mit Kollegen…)

  7. Bill

    Anonymer Augenzeugenbericht …

    “Twitternachrichten aus der Versammlung wie „90% der Leute pöbeln rum, rassistische Aussagen ohne Ende.“ und „Der deutsche Mob tobt.“ untermauern diese Befürchtung”

    Wer die Twitternachrichten von Antifa Aktivisten liest, der muss ja gewaltig gehirngewaschen sein, jeder sollte wissen wie sehr diese Vögel lügen, um Stimmung zu machen. Dies haben sie dann ja auch traurig unter Beweise gestellt, in dem sie Anwohner angriffen und verletzten, welche zu meist im nicht kampfestauglichen Alter waren. Ein feiger ekelerregender Überfall mit Heimtücke … Ihre imaginären Berichterstatter können Sie sich sparen!

  8. Herr Wirt

    Aha die Piraten decken also Antifa Straftäter durch fiktive Geschichten, interessant!

  9. Emma

    Na, jetzt soll mal keiner so tun, als ob die Polizei nicht manchmal lügt! Da vertraue ich schon eher der Birgit, die wird schon die Glaubwürdigkeit ihres Freundes beurteilen können.

    Hingegen halte ich den Humanismus von “Roland” für unglaubwürdig, seine Formulierung “Keiner von diesen ‘Aktivisten’ wird in der Nähe des Hauses wohnen, keiner dieser Menschen muss den Lärm, den Dreck, die Kriminalität, den Verlust von Lebensqualität und Wertverlust der Immoblilie am eigenen Leib erleben. ” scheint mir doch eher klarzumachen, worum es bei ihm geht:.um seine Besitzstandswahrung. Passend dazu der informative Artikel unter
    http://www.freitag.de/autoren/felixg/die-merkwuerdige-arbeit-der-buergerinitativen

    Das Problem sind die Rassisten und nicht die Roma/Sinti/Asylbewerber !

    1. Roland

      Liebe Emma,
      ist Besitzstandswahrung ein neues Schimpfwort? Wohnst Du in solchen Verhältnissen? Ich wette nicht. Und nun mal Hands aufs Herz: Willst DU so wohnen? Möchtest Du neben Mülllbergen sitzen? Möchtest Du jeden Abend Lärm bis in die Nacht? Kriminalität ohne Ende direkt nebenan? Und nebenbei: ich wohne nicht in Rheinhausen, meine Wohngegend ist auch nicht in “Gefahr”, da hier keine Mietobjekte leer stehen. Mein Humanismus ist allerdings nicht einseitig, wie es bei Dir und Deinen Freunden scheint. Ich bin gegen die Ausbeutung – und die Romas werden vom Vermieter ausgebeutet – , aber ich kann auch Menschen verstehen, deren Leben massivst durch solche Nachbarn beeinträchtigt werden. Und nun bitte erkläre mir als Soziologen mal Deine Definition von “Rassimus” und wo und wieDu hier bei den Anwohnern “Rassismus” verortest? Oder gehörst Du auch zu meinen Freunden von den Antifas, denen solche theoretische Kärrnerarbeit unnötig erscheint, da sie ja im Besitz der absoluten Wahrheit sind. Ich kann diese Schwarz-Weiß-Malerei nur ungläubig bestaunen.
      Argumente suche ich hier vergeblich, Unterstellungen und Beleidigen machen allerdings weniger Arbeit und erfreuen gewisse Gemüter, i see.

      Beste Grüße,

      Roland – Besitzstandswahrer – whatever that means

      1. Roland

        was ist daran denn aufschlussreich in diesem Kontext lieber Michael? Emma verlinkt sinnfrei auf einen Artikel, weil der gerade so schön in ihr festgemauertes Weltbild passt. Sie kennt micht nicht, unterstellt mir aber grundsätzlich niedrige Beweggründe, weil ich nicht mit ihr Händchenhalten und uns dabei gleichzeitig glückselig anstrahlen möchte, weil wir doch so tolle Menschen sind und tatsächlich vor einem Romahaus stehen. Argumentativ kommt von der guten Emma nichst. Ein paar Phrasen hier, ein paar Schlagwörter (scheint in diesem Kontext anscheinend mal wörtlich zu nehmen sein) dort und fertig ist die Schwarz-Weiß-Antifa-Welt. Ich möchte niemanden zu nahe treten, aber das ist armselig und maximal bei Minderjährigen erträglich. Wo ist die theoretische Basis? Da wird in diesem Bericht von “Plenunm” geredet, aber was passiert da? Wird die Tagesllosung der Partei verlesen, oder werden da auch mal Argumente ausgetauscht? Wir haben uns früher über krude Theorien gestritten, aber wir haben wenigstens noch versucht uns zu verständigen, warum wir was in welchen Kontext machen. Was da passiert riecht nach negativem Rassismus. Da sind die guten Roma, von Euch mit dem Etikett der Opfergruppe versehen, quasi die Indianer Duisburgs, und auf der Gegenseite die besitzstandswahrenden Nazis, die sich nicht mit den Lebensgewohnheiten der Roma arrangieren wollen. Ist solches Denken nicht ein bißchen limitiert?

        1. Michael

          Ich finde den Text aufschlussreich, weil er mich über Hintergründe informiert von denen ich vorher nichts wusste.
          Die Enttäuschungen die sie im Umfeld der Antifa erlebt haben scheinen sie sehr gekränkt zu haben. Vielleicht sollten sie erstmal eine Nacht darüber schlafen und Morgen nochmal reinschauen, denn es kann passieren, dass man seine Gefühle nicht unter Kontrolle hat und sich in Rage redet und dann besteht die Gefahr sich im Eifer des Gefechts lächerlich zu machen was sich negativ auf die Glaubwürdigkeit und Seriosität auswirkt.

          Gute Nacht, lieber Roland.

  10. Maren

    Wut die nach unten weitergeleitet wird bringt nichts. Erst wenn sich ALLE zusammentun wird sich etwas bewegen. Ich schlage vor, dass sich ALLE Beteiligten, incl. der Roma, auf den Weg machen und dafür demonstrieren in den Wohngebieten der Reichen untergebracht zu werden.

    1. Roland

      Lieber Frank,

      das kann nicht sein. Sowas würde die Antifa nie machen! Die stehen ein für Menschenrechte, für Toleranz und Liebe. Lass Dich mal von “Emma” aufklären. Die wird das bestätigen.

      Grüße aus Duisburg,

      Roland

      1. Frank Knott

        nochmal sorry aber nochmal ich war vor ort- Genau wie in deinen Blog beschrieben das angeblich Leuten das Wort verboten wurde – Ist Gelogen -Ich habe da ich das Mischpult bediente auch da die gesamte Veranstaltung mitbekommen es wurde Niemanden das Wort verboten bez. Entzogen ! gerade wenn man wie du als Abgeordnete im Landtag für die Piraten bist sollte man darauf achten das man die Wahrheit berichtet sorry ärgere mich über deinen Falschen Bericht wirklich -zu dem was die Barone schreiben zu den Vorkommnissen direkt in den Peschen kann ich nichts sagen dort war ich zu dem Zeitpunkt nicht -was ich weiß das zig Roma Frauen heute sehr viel angst hatten und das nicht nur wegen denn zugriff der Polizei sondern auch wegen der angeblichen Beschützer – und das macht mich noch Ärgerlicher !!

      2. Roland

        Liebe Birgit,

        ich glaube einem Menschen, der mit Klarnamen und Bild postet 1000000x mehr, als unseren “Aktivisten” von der Antifa. Bei fast jeder Demo durfte ich mich mit den vermummten Schwachmaten der Antifa auseiinandersetzen, denen es schlicht um Randale ging. Lenin hat solche Leute verachtet und ich verstehe warum.

        1. Birgit Rydlewski Artikelautor

          Denen geht es nicht um Randale, aber ich kann heute sehr deutlich erleben, was für Kommentare man bekommt, wenn man unter seinem richtigen Namen auftritt. Ich kann jeden verstehen, der seinen Namen nicht veröffentlichen möchte und nur anonym schreibt.

          1. Roland

            Liebe Birgit,

            das kann ich ebenfalls bestens verstehen. Aber hier stehen nun Aussage gegen Aussage und ich weiß nur, dass dieser Poster mit Klarnamen über die Geschehnisse berichtet, daher bekommt er einen “Glaubwürdigkeitsbonus” von mir. Ich kenne Deine Bekannten nicht, aber der Antifa traue ich diese Aktion absolut zu. Nun gut, es wird sich hoffentlich aufklären. In der WAZ las ich gerade, dass diese Versammlung quasi als karthatische Sitzung konzipiert war, als Möglichkeit der Anwohner ihren angesammelten Frust loszuwerden. Da wird schon das eine oder andere unschöne Wort gefallen sein. Die Roma aber als reine Opfer ihrer Situation festzuschreiben, dürfte die Situation verzerren. Sie werden sicherlich von diesem Wucherer ausgenommen, aber deshalb muss ich noch nicht die benutzten Windeln aus dem Fenster werfen und Müllbere anhäufen. Wenn Deine Freunde was für die Stimmung tun wollen, könnten sie da ansetzen. Ist nicht so hipp, aber dafür dürfte es deutlich helfen.

    2. Peter

      In dem zitierten Blogpost http://www.jurga.de/331.html“ offenbart Jurga ein ziemlich abwegiges Verhältnis zur Wahrheit. Angeblich hat er aus „50 Metern Entfernung“ Menschen schreien gehört und blutüberströmt weglaufen gesehen. Er Schreibt aber gleichzeitig dass er nicht „unmittelbarer Augenzeuge des Überfalls gewesen“ ist. Er weiß aber, ohne es gesehen zu haben, das „am Boden liegenden Menschen gegen den Kopf“ getreten wurde. Er weiß auch, dass Menschen, die er nicht gesehen hat, mit denen er kein Wort gewechselt hat, „”antideutschen” Vollidioten“ und „Freunde Israels“ sind. Er, der nichts gesehen hat, weiß, dass Menschen „mit Knüppeln ins Gesicht geschlagen“ wurde und ihnen „danach Pfefferspray auf die Wunden gesprüht“ wurde.
      Fassen wir zusammen: ein Mensch, der Nichts gesehen hat und nicht unmittelbar am Ort des Geschehens war, beschreibt Tat und Täter exzessiv und eindringlich. Wie er dieses tut ist ein Rätsel und wird es immer bleiben.
      Sein Statement passt aber perfekt zur Linie der Duisburger SPD, der jede Zivilgesellschaftliche Unterstützung der Roma ein Dorn im Auge ist. Gut zu wissen, das Jurga Sozialdemokrat ist.

  11. Roland

    Und liebe “Emma” : “Das Problem sind die Rassisten und nicht die Roma/Sinti/Asylbewerber !” Das Problem nennt sich Kapitalismus, aber das erfordert zu viel Arbeit, um das zu verstehen und außerdem stört es ein bißchen beim Twittern mit dem IPhone, auf das ich als cooler Antifa natürlich nicht verzichten will. Das ist Kindergarten, traurig, aber das Niveau unter den Linken sinkt immer mehr auf Eventniveau. Was machst Du denn personlich für die ausgebeuteten Roma? Außer “Rassismus” schreien?

  12. Pedrowski

    Warum gibt es keine Nachtwachen für die Einheimischen?Warum keine Wachen an Geldautamaten um alte Omas vor Diebstahl zu schützen?

  13. Micha

    Schon einmal darüber nachgedacht das ihr in genau die Falle getappt seid, die euch ein Geheimdienst, der die Antifa unterwandert hat, gestellt hat geraten seid?

    Es ist doch das gleiche Muster, das sich im Wahlkampf 2013 in Göttingen, Duisburg, Berlin zuletzt Bremen andauernd wiederholt.
    Es tauchen Menschen der Antifa auf, in diesem Fall ihr, die Bevölkerung des betroffenen Stadtteils wird als Nazis diffamiert.

    Nehmen wir doch einmal die andere Seite, das sind Menschen der Umgebeung, die 40 Jahre schwer gearbeitet haben um ein Haus abzuzahlen. Und das ist nun so gut wie wertlos.
    Ich möchte nicht auf den Anstieg der Kriminalität eingehen, weil ich ansonsten als Rassist diffamiert werde.

    Übrigens zur Antifa. Nationaler und Internationaler Sozialismus sind das gleiche. Also verstehe ich als Mensch, der die demokratische Bildung an einer guten Schule erfahren hat nicht was dieses Kasperletheater Rechts-Links soll.

    Ich möchte sie darauf hinweisen das ihr Gutmenschentum, bitte entschuldigen sie den Ausdruck, vor indenpeschen wohl der Piratenpartei im Wahlkampf 2013 den Stoß zur Bedeutungslosigkeit unter den anderen Kleinparteien gegeben hat.
    Sollte der Vorfall in Verbindung mit ihrer Anwesenheit in den nächsten Tagen medial gehypet werden, ist es wohl aus mit der Partei, die als einzige ein wirklich zukunftsweisendes Konzept hatte.

    Ich selber kann mich keinem politischen Lager zu ordnen, aber vor Indenpeschen wurde ein Vorfall inszeniert, der die herrschenden Parteien in Berlin stärken wird.
    Komischerweise gab es keine besonderen Vorfälle in den letzten Tagen vor dem Haus, abgesehen von Fahrrädern die aus den Fenstern geflogen sind.

  14. Klaus

    @Roland Ich finde es immer wieder spannend, aber auch auffällig, dass gewisse Kreise immer wieder mit Verallgemeinerungen von den Problemen ablenken. Wenn wir schon über Schablonen reden, dann fällt mir in der ganzen Debatte im Internet immer wieder ein ähnliches Muster auf und das ist durchgängig zu finden selbst auf der FB-Seite . Irgendwie kommt es mir fast so vor als würden genau diese Leute auf der FB-Seite Ìn den Peschen …` herumlungern…

    Zuerst einmal hetzt man über die ANTIFA, steckt sie alle in einer Schublade (verbreitet ein paar dämliche Klischees und macht Gruppen die hier rassistisch herum hetzen zum Opfer.
    Irgednwei stinkt das ganz mächtig nach brauner Gesinnung…

    Ich habe “Respekt” wenn Bürger die sich gegen Rassismus und Rechtspopulisten und Neofaschisten stellen und Menschen vor rassistischen Übergriffen schützen.und das sind nicht immer nur “Antifas” (wie hier so gehässig geschrieben wurde) .

    Neben den vielen Halbwahrheiten und Lügen die im Netz von Sympathisanten der rechten und rassistischen Szene gerne wiederholt werden, ist immer das Pseudo- Argument “Die können ja gar nicht mitreden, den die wohnen da ja gar nicht dort…” … es hat aber niemand einen Beweis das diese Schreiberlinge selbst dort wohnen (behaupten kann man vieles…).
    was aber die Richtigkeit deren Argumente nicht unterstreicht. Alles nur brauner Dunst…

    1. Roland

      Lieber Klaus,

      was ist die FB-Seite? Und von welchen Problemen lenke ich ab? Als Linker habe ich für die Antifa in der Masse nur Kopfschütteln (um es nett auszudrücken) übrig. Das sind Leute, die zufällig auf der aus meiner Sicht richtigen Seite stehen, die jedoch Methoden gutheißen, die ich schlicht als menschenverachtend und kriminell betrachte. Von ihrer theoretischen Unbelecktheit will ich gar nicht reden. Sie können mich gerne Gutmensch oder naiv nennen, aber ich finde den Einsatz von Eisenstangen und Pfefferspray gegen normale Bürger abartig. Wenn sie diese gegen aufmarschierte Neonazis einsetzen würden, bitte schön. Aber da fehlt wahrscheinlich der Mut, da die Glatzen ja nicht zimperlich sind. Da kann man sich billiger seine Antifa- Meriten gegen Rentner und Frauen holen. Und lieber Klaus, da Du ja den braunen Dunst sofort bemühst: Wie würdest Du reagieren, wenn Deine Immobilie unverkäuflich wird und die Lebensqualität gegen Null? Die Roma sind nicht nur Opfer. Ist diese Feststellung schon braun? Kann man nicht mehr sagen, dass man erwarten kann, dass sich andere Menschen a little bit an die Gewohnheiten des Landes anpassen sollen? Ist es so schwer seinen Müll in Tonnen zu stecken? Ist es für Dich normal vollgeschissene Windeln aus dem Fenster zu werfen? Und wenn ich jeden Tag bei Dir vor der Tür Party bis um 4 machen würde, würdest Du irgendwann mal die Polizeit rufen, wenn ich auf Deine Mahnungen nicht reagieren würde? Dann wärst Du nach Deiner Logik bereits braun.Ach stop, ich bin ja Deutscher. Da kannst Du das ja machen. Kannst Du mir bitte sagen, warum sich die Roma nicht ansatzweise zivilisiert benehmen müssen? Darf ich meinem Nachbarn nicht daran erinnern, dass er den Flur putzen muss, weil der Türke ist? Das wäre für Dich also schon rassistisch? Das ist diese Schwarz-Weiß-Malerei, die ich so ermüdend finde. Und bleibe dabei: wenn einer dieser Nachtwächter da wohnen würde, wäre seine Meinung zumindest gespalten, zumindest. Ich unterscheide nicht zwischen Deutscher und Nicht-Deutscher. Ich unterscheide nur zwischen Arschloch und Nicht-Arschloch und um es mit Funny von Dannen zu sagen: “Auch lesbische, schwarze Behinderte können ätzend sein”. You got it?.

      1. Bernd

        Lieber Roland,
        deine schlüssigen Ausführungen sind leider völlig vergebens.
        Schau dir doch die Antworten auf deine Posts nur mal nach sprachlichen Kriterien an.
        Keine deiner Argumente werden in irgendeiner Weise aufgegriffen und entkräftet, sondern mit direkten oder indirekten ad hominem Angriffen diskreditiert. Ich bewundere dein Durchhaltevermögen, da du dich ja offenbar schon lange in diesen Kreisen aufhälst.
        Persönlich bin ich nur noch angewidert von diesen nun schon jahrhundertealten ideologischen Schaukämpfen, die gewiss nicht zufällig von den lösbaren Problemen der Gesellschaft ablenken sollen.

      2. andreasK

        “Kann man nicht mehr sagen, dass man erwarten kann, dass sich andere Menschen a little bit an die Gewohnheiten des Landes anpassen sollen? I”

        nun mein lieber Roland, du kannst dich hier noch eine ganze Weile im Sprechdurchfall-Stile als ‘unverstandener Linker’ praesentieren, du gibst nur leider genau jenen, die du argumentativ ‘brillant’ zu widerlegen meinst, ein goldenes Beispiel fuer den endemischen Rassismus so vieler weisser Deutscher. Die ‘Gewohnheiten des Landes’, sicherlich und die Deutschen sind sauber, die nicht-Deutschen, allen voran aber Rumaenen, Roma, alles irgendwie suedliche, sind es nicht, sie sind vielmehr ‘dreckig’. Aber das sind ja keine Verallgemeinerungen. Gerade indem du vorgibst, dich nur am ‘Phaenomen’ zu orientieren, beweist du, dass es dir in Wirklichkeit nur um deinen abgrundtief rassistischen Gedankenmuell geht, denn wenn vor einem überbelegten Haus mit 1400 armen Leuten sich der Muell stapelt, dann ist es nicht diese Überbelegung, dann ist es nicht die Tatsache, dass die Muellabfuhr den Muell nicht abholt, dann ist es vielmehr die ‘Tatsache’, dass sich hier jemand nicht an die ‘Gepflogenheiten des Landes’ haelt. Also noch einmal: in wechen Laendern wird der Muell auf die Strasse gekippt und werden die Windeln einfach aus dem Fenster geschmissen, erklaer uns das noch einmal, hm Roland, wir sind ja begierig zu lernen.

        1. Roland

          Oh, wie liebe ich diese verquaste, verdrehte Sprache und Weltsicht. Die Rumänen sind also gezwungen ihre Windeln aus dem Fenster zu werfen? Lieber Andreas K, ist dem so? Und wenn ich schon endemischer Rassimus weißer Deutscher lese, großartig. Da lacht mein Soziologenherz. Wie Du jeglichen Kommentar so umbaust, dass er in Dein kleines geschlossenes Weltbild passt, Deine kleine Schwarz-Weiß-Welt vor Ungemach schützend, ist wirklich interessant. Du gehörst zu den Leuten, die mich im Studium immer durch ihre Borniertheit in ungläubiges Staunen versetzte. Aber Deine kleine Welt will ich Dir nicht nehmen. Es ist dort bestimmt sehr gemütlich und Du fühlst Dich toll und überlegen in ihr. Das gönne ich Dir vom Herzen. Definiere doch mal bitte Rassismus, wenn Du dazu fähig bist.

          1. andreasK

            mein Guter Ex-Soziologiestudent, wenn du nicht als Rassist bezeichnet werden willst, dann versuche vielleicht den Ausstoss deiner brechend-rassistischen Aussagen zu reduzieren. Und zum Thema Rassismus: versuch’s doch mal mit Leon Poliakovs ‘Le racisme’, kannst du ja gleich dein Franzoesisch ein wenig auffrischen, vielleicht gibt’s dafuer ja auch keinen Kurs in der Volkshochschule? PS. Anti-Aggressionstraining gibt’s bei der Polizei.

  15. maltebjoern

    Die Enkel schlagen ganz nach den Großvätern. Politisch Andersdenkende verprügeln und bedrohen, “mobilisieren”, Aufrufe zu Mord / Totschlag usw.

    Dabei sind die Herrenmenschen sehr traditionsbewusst, SCHWARZ ist die Uniform und die Faust stets geballt.

    Willkommen in Weimar…wehret den Anfängen? My Ass, dazu ist es jetzt zu spät.

    1. Roland

      Ok, hier wird keine Diskussion gewünscht. Alle schreien Rassisten, aber keiner kann mir erklären, warum es i. O. ist, wenn sich die neuen Roma-Nachbarn benehmen wie eine offene Hose, um es mehr als vorsichtig auszudrücken. Ich habe früher in Walsum gewohnt,am Franz-Lenze-Platz, der ja sehr türkisch geprägt ist. Warum gab es da keine Aufruhr und keine Rassisten? Vielleicht, weil sich meine türkischen Nachbarn wie “normale” zivilisierte Menschen verhalten haben? Und muss ich jegliches Benehmen stoisch erdulden, wenn derjenige ein Ausländer ist? Aber keine Antwort ist auch eine Antwort. Es ist halt einfacher Rassisten zu brüllen, ein Plenum einzuberufen, sich wichtig zu fühlen und hinterher im Finkenkrug vom harten Kampf gegen rechts zu erzählen.

  16. Franz Meersdonk

    Linksradikale sind bekanntlich gewalttätig und menschenverachtend, insbesondere wenn es um deutsche Menschen geht.
    Also die Polizei sagt natürlich die Wahrheit, so kennt man die Antifa-SA.

  17. Roland

    Das schmeckt für mich nach negativem Rassimus. Ich, ein mutiger Kämpfer der Antifa, Kämpfer gegen “den endemischen Rassismus so vieler weisser Deutscher” (Andreas K), schütze die edlen Wilden aka Roma vor den genuin rassistischen Anwohner. Deren Rassimus zeigt sich mehr als deutlich darin, dass sie gerne so weiterleben möchte, wie es sie es seit Jahrzehnten gewohnt waren. Denn ist das nicht kultureller Rassismus? Wird hier nicht indirekt die Lebensart der Roma abgewertet, die Kehrwoche über das spontane, natürliche Hinausbefördern einer vollgeschissenen Windel aus dem Küchenfenster gestellt? Aber wenn die Roma einfach so weiterleben wollen, wie sie es gewohnt sind, ist das dann auch Rassimus. Aber nein, Rassims gibt es nur, wenn er von der Mehrheitsgesellchaft ausgeht, das haben wir im letzten Seminar gottlob erarbeitet. Und ist es nicht eine rassistische Zumutung, dass man von Menschen verlangt, auf die Belange anderer Rücksicht zu nehmen? Anscheinend ist der edle Wilde für die Antifa nicht fähig, seine Verhaltensweise an die neue Umgebung anzupassen. Aber ist die Forderung anch Rücksichtnahme und Anpassung nicht schon rassistisch. Hatten wir schon ein Plenum dazu? Nein, da greift der mutige Kämpfer der Antifa zu Eisenstange und Reizgas und sorgt dafür, dass auch der letzte Rassist versteht, dass seine Belange gegen die der edlen Wilden zurückweichen müssen. Danach putzt er ordentlich das Blut von der Stange und fährt in sein spießiges Wohnquartier, nicht ohne dem Nachbarn einen Zettel in den Briefkasten zu werfen, dass dieser doch bitte mal wieder die Treppe putzen soll.

  18. TheGurkenkaiser

    Danke für den bericht. einige medien scheienn gerade eine kampagne gegen die pro-refugee -aktivist_innen anzetteln zu wollen und bemühen sich “Antifa” und “Gewalttäter” möglichst of in einem atemzug zu sagen. ekelhaft aber leider nicht überraschend.

    1. Roland

      Mein lieber Andreas K.,

      und wieder verweist Du auf Literatur, die in Deinem kleinen Schnellkurs für “Aktivisten” erwähnt wurde, ohne eine einzige inhaltliche Aussage. Natürlich kannst Du nicht einen Satz formulieren, ohne Inhaber anderer Meinungen als Rassiten zu labeln, Argmente scheinen Deinen Intellekt zu überfordern. Da Du ja nur dazu fähig bist “Rassist” zu schreien, ohne auch nur auf einen Hinweis einzgehen, beende ich das hier. Ich hoffe, in Deiner Schul-AG kommt nächstes Jahr endlich ein bißchen Diskurs-Theorie hinzu. Aber das wäre wohl nicht hilfreich, da Du dann deine geistige Steppenlandschaft verlassen müsstest, und nur dort fühlt sich der Antifa doch so richtig heimisch.

      1. andreasK

        tut mir leid, aber mit weissen deutschen Rassisten rede ich im allgemeinen nicht laenger als unbedingt noetig. Wie gesagt, lesen und Bildung hilft im allgemeinen, auch mal Literatur von nicht-Ariern lesen vielleicht, lieber Roland?

        1. Roland

          Köstlich, die pure geistige Armut schlägt uns da entgegen. Da unser Antifa keine Argumente hat, zieht er sich auf seine letzte Bastion zurück und schreit laut Rassist. Warum ich ein Rassist sein soll, das bleibt sein Geheimnis. Du bist in Deiner epochalen Schlichtheit wirklich rührend. Bitte noch ein paar von Deinen Notfall-Statements, lol.

          1. andreasK

            wie gesagt, auch die Beitraege von anderen zu lesen hilft manchmal. Biologischen Rassismus hinter scheinbar harmlosem ‘Kulturalismus’ zu verstecken, das haben inzwischen auch die stumpfesten Nazis relativ gut gelernt.

    2. Roland

      distanziert sich die Antifa von den Gewalttätern? Ich kann das nirgendwo erkennen. Und was ist überhaupt die Antifa ohne militanten Zweig? 80% der Bevölkerung will nichts mit Nazis zu tun haben. Was unterscheidet die Antifa von diesen Leuten?

      1. Birgit Rydlewski Artikelautor

        Alltagsrassismus Erfahrungen: http://www.fluter.de/de/109/erfahrungen/10233/

        Analyse einer Studie: http://antisemitismus.net/deutschland/rassismus.htm

        Rassismus in Deutschland: http://www.netz-gegen-rassismus.de/files/pdf/schattenberichte/ENAR_German_Shadow_Report_2009-10.pdf

        Etwa “die Hälfte der Bevölkerung” stimmt zu, dass es in D. zu viele Ausländer gebe: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/deutschland-auslaender-buch

        NSU-Bericht mit institutionellem Rassismus: http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/nsu-abschlussbericht-die-bittere-lehre-8927

        Antirassismusausschuss rügt Deutschland:
        http://neu.isdonline.de/un-antirassismusausschuss-rugt-deutschland-schutz-vor-rassismus-muss-verbessert-werden/

        Ich könnte das noch eine lange Zeit fortsetzen….

        1. Roland

          Laut Friedrich-Ebert-Stiftung hatten 2010 8,2 % der Bevölkerung in D ein rechtsextremes Weltbild, 24,7 % waren ausländerfeindlich einggestellt. Zu fragen ist bei solchen Studien natürlich immer nach der Operationalisierung. Diese Frage stellt sich allerdings die Antifa von Hause aus nie, denn es wäre natürlich für die Aktivist_Innnen zu verwirrend, wenn sie neben “Nazi_Innen” und “Rassist_Innen” noch andere, differenzierende Begriffe lernen müssten. Was macht denn für die Antifa eine() Nazi_In aus?
          Nebenbei ist Rassimus nicht nur ein deutsches Problem, der Mensch an sich neigt dazu, seinen vertraute Umgebung vorzuziehen. Das ist bedauerlich und mag sich durch Austausch verbessern lassen, der Mensch ist von Hause aus in der Masse aber zu bequem dazu. Wenn die GfK eine Integrationstudie zu Östereich verfasst und anführt, dass 35% der dort lebenden Türken mit der österreichischen Lebensweise eher nicht und 10% ganz und gar nicht einverstanden ist, ist das auch Rassimus? Worum es mir geht: Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Als vor 2 oder 3 Jahren die größte faschistische Versammlung auf deutschen Boden in Essen stattfand, hatte ich mich bei indymedia erkundigt, wo denn die Gegendemo startet. Eine Antwort habe ich nie bekommen. Es waren halt keine deutschen Nazis und dann ist das nicht so schlimm. Das meine ich mich Einseitigkeit und Blindheit. Faschisten muss man bekämpfen, egal woher sie stammen.

          1. andreasK

            ‘24,7%’– wenn man Zahlen findet, die man akzeptabel findet, kann man auch mal Nachkomma-Stellen zitieren, vielleicht nochmal die Voraussetzungen des Konvergenzkriteriums von Kolmogorov studieren? Oder war Kolmogorov nicht ‘sauber’ genug, nicht genuegend stark an ‘hiesigen Gewohnheiten’ orientiert? Als Rassist hat man so seine Probleme.

        2. andreasK

          etwa 45% aller Deutschen glauben, dass ‘bestimmte Rassen anderen überlegen sind’, also der harte biologische Rassismus des spaeten 19.Jahrhunderts/der ersten Haelfe des 20. Jahrhunderts. Kulturalistische und ethnozentrische Ueberzeugungen sind entsprechend verbreiteter. 25% aller Franzosen, 27% aller Briten stimmen der obigen These zu.

          http://www.uni-bielefeld.de/ikg/IntolerancePrejudice.pdf

  19. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Antiromaistische Zustände in Duisburg #indenpeschen

  20. Lars

    Hallo,
    als Autor des Berichts möchte ich mich jetzt doch mal zu Wort melden. Meinen Nachnamen behalte ich dann aber doch lieber für mich, da sonst google genügt, um meine Adresse rauszukriegen. Und auf ungebetenen Besuch kann ich verzichten. Übrigens ist genau das der Grund, warum ich Nächte vor dem Haus in den Peschen verbringe – weil ich sicherstellen möchte, dass wir kein neues Lichtenhagen, Mölln, Solingen oder Hoyerswerda bekommen.
    Mir geht es nicht darum, die Anwohner als böse darzustellen und ich bin auch nicht in der Lage, die Probleme der Bewohner zu lösen. Was ich aber machen kann ist mit meinem Feuerlöscher vor dem Haus die Nacht zu verbringen, notfalls die Polizei zu rufen und hoffen ,dass die dann auch schnell kommen. Denn ich mache mir keine Illusion, dass ich bei einem Angriff den Kürzeren ziehen würde.
    Ich finde es aber spannend, in welche Richtung die Diskussion hier abdriftet. Liest sich hier jemand eigentlich durch was er/sie/es hier kommentiert?
    Ich habe nirgends was zu den Übergriffen vor der Bürgerversammlung geschrieben. Wie auch, ich war ja nicht da. Ich habe nur erwähnt ,dass uns von Passanten davon berichtet wurde, aus den Berichten aber auch nur hervor ging, DAS etwas passiert war, nicht aber was. Diese Erwähnung geschah auch nur zur zeitlichen Einordnung des Ganzen.
    Fakt ist aber, dass die beiden Verhafteten es nicht gewesen sein können, weil die seit Stunden vor dem Haus standen. Das krasse an der Geschichte is,t dass es darum ging wer vorm Haus bleibt – die beiden oder ich und zwei Freunde. Nur weil die schneller gesagt haben “Wir können das machen” wurden die und nicht ich verhaftet, denn ich wäre sonst an genau der gleichen Ecke gestanden.
    Das nächste, wirklich absurde an der Geschichte ist, dass wir – also eine große Gruppe offensichtlich der “Hausbeschützerszene” zuzuordnender Menschen 300m vom Gebäude entfernt standen und das Plenum abhielten. Das Polizeiaufgebot ist an uns vorbei gefahren. Folgt man der Logik der Polizei, so hätten sie uns doch zumindest kontrollieren müssen, oder?
    Ich gehe mal auf die ganzen Klischees ala “ihr nehmt doch alle Drogen”, “geht arbeiten” usw. die man hier so aus den Kommentaren raus liest gar nicht ein. Kommt zur Nachtwache, beteiligt euch eine Nacht lang daran – dann könnt ihr euch erlauben darüber zu berichten, was da passiert. Drogen und Alkohol dürft ihr selbstverständlich nicht mitbringen, sonst müsst ihr direkt nach Hause gehen. Decken, Getränke, Essen und Spiele, die keinen Lärm machen und auch im Halbdunkel funktionieren sind dagegen willkommen.
    Die restlichen Absurditäten, die hier so schwadroniert werden, ignorier ich einfach mal. Da ich selbstständiger Unternehmer bin, fehlt mir einfach die Zeit dazu, auf irgendwelche kruden Theorien einzugehen, die Leute sich vor Ihrem Computer zusammen spinnen (Zeit, welche die anderen Kommentatoren wohl zur Genüge haben). Dementsprechend werde ich auch auf Kommentare, die auf meinen Kommentar jetzt geschrieben werden nicht zwingend reagieren – get a life!
    Ich möchte jedoch abschließend feststellen: Wenn die Polizei einfach ihren Job machen würden und einen Streifenwagen dauerhaft vor dem Gebäude parken würden, könnten alle ruhig schlafen. Die Bewohner, die Anwohner und die Nachtwache. Ich kann mir nämlich Schöneres vorstellen als meine eigentlich knappe Freizeit vor einem Hochhaus zu verbringen.

    1. David Grade

      Moin Lars,

      ich finde es sehr gut, dass du und die anderen vor Ort sind und Menschen schützt. Ich hätte mich jedoch gefreut, wenn dein Augenzeugenbericht tatsächlich ein reiner Augen- und Ohrenzeugenbericht gewesen wäre, denn dann hätte ich mir eine eigene Meinung bilden können, statt sie mir von dir “machen” zu lassen.

      Beispiel, wenn du schreibst:

      “Die Bewohner sollen von der Polizei in rassistischer und sexistischer Weise bedroht und beleidigt worden sein.”

      …dann hast du das offensichtlich nur vom Hörensagen (benutzung des Konjunktivs) und warst kein Zeuge. Wenn du schreiben würdest, was die Polizisten gesagt oder getan haben, könnte ich selber entscheiden ob ich es als bedrohlich, rassistisch oder sexistisch empfinde. So erfahre ich lediglich deine Deutung der Ereignisse.

      Ich denke das ein möglichst objektiver Bericht den Menschen vor Ort eher dient als ein “gefärbter” Bericht, denn letzteres vergrößert die Gräben und ruft Widerspruch hervor, wo es sonst vielleicht Annäherung gegeben hätte, daher noch noch einige Fragen:

      1. Was haben die Polizisten konkret gesagt oder getan (was hast du mitbekommen, was hast du Berichtet bekommen)?

      2. Was für Polizisten waren es? Waren es Streifenpolizisten oder kamen sie aus einer Hundertschaft? Waren sie mit Schilden und Helmen ausgestattet oder in Streifenuniform?

      3. Wieviele Polizisten hast du gesehen?

      4. Was genau heißt “stürmen”? Sind die Polizisten in einem großen Block auf das Haus zugerannt und haben die Türen eingerammt oder sind sie gegangen und haben angeschellt /geklopft und ihnen wurde geöffnet?

      Ich fände es toll, wenn du noch einen Augen- und Ohrenzeugenbericht schreiben könntest, der frei ist von wertenden Adjektiven, Hörensagen und persönlicher Meinung.

      An deiner Meinung bin ich auch interessiert, aber in einem anderen Artikel.

      mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank und weiter so!
      David Grade

      1. Lars

        Hallo David,
        danke für deinen fundierten Kommentar mit berechtigter Kritik. Wie du schon richtig bemerkt hast habe ich die Teile, die auf Hörensagen basieren auch als solche deutlich gekennzeichnet. Ich bin einfach davon ausgegangen dass die Leser ausreichend intelligent sind um das zu realisieren. Ich denke mal dass das auch geklappt hat.
        Da das meiste was ich dir jetzt antworten könnte eh nur auf Hörensagen basieren würde bitte ich dich nach oben zu scrollen, da ist ein Augenzeuge der wirklich am Gebäude war als die Polizei eintraf.
        Nich falsch verstehen, aber wir vertricken uns sonst doch nur in einer “der hat aber gehört das…” Hörensagendiskussion naus der ich mich an dieser Stelle ausklinken möchte. Ich könnte auch ne Menge Hörensagen von der Sitzung weiterleiten, aber das sollen doch die Augen- und Ohrenzeugen an geeigneter Stelle lieber selbst machen.

        Grüße
        Lars

  21. Roland

    Fassen wir zusammen. Andreas K. schreit ununterbrochen Rassist, kann es zwar nicht begründen, braucht diese Ausbrüche aber wie andere die Luft zum Atmen. Die Welt ist voller Rassisten, die die Fachleute für Rassimus – aka Antifa and the one and only Andreas K. – zielsicher erkennen. Wenn es nicht anders funktioniert, reicht bereits die Sehnsucht der Anwohner nach einem ordentlichen Wohnumfeld aus, um dies als klaren Hinweis auf den “endemischen Rassimus des weißen Mannes” (ist das denn gendermäßig ok lieber Andreas K.? Ist dann auch bei Frau Butler gecheckt worden?) zu entlarven. Wenn dann noch Verhaltsweisen a la “Beschissene Windeln aus Fenster werfen”, Vermüllung, Lärm und Kriminalität als negativ angesehen werden, dann hat sich der Rassist endgülitg entlarvt. Das es dem Anwohner total egal ist, ob da ein Roma oder ein Deutscher sich wie eine offene Hose benimmt, das wird ausgeblendet. Sobald ein Ausländer beteiligt ist, kann Kritk an seinem Verhalten nur rassistisch motiviert sein. Natürlich nur, wenn die Kritik von einem deutschen, weißen Mann kommt. Beim Bericht des WDR letzten Montag über entstehende Slums in Deutschland äußerte sich eine Türkin in deftigen Worten darüber, was sie vom Verhalten der rumänischen Zuwanderer in Dortmund hält. Dann kommt Andreas K. ein bißchen ins Schwitzen. Eine türkische Frau kann qua definitionem ja nicht rassistisch sein, das ist doch das “Vorrecht” des weißen deutschen Mannes. Irgendwie muss der rassistische weiße deutsche Mann die arme türkische Frau durch rassistische Maßnahmen zu dieser Ansicht gezwungen haben. Hmh, da müssen wir mal ein Plenum abhalten. Natürlich hat die Antifa auch nicht im Entferntesten die Absicht durch konkrete Maßnahmen sowohl den Roma zu helfen, als auch dadurch die Situation ingesamt zu entspannen. Das ist a) nicht spannend b) Arbeit c) stört nur beim Kampf gegen die rassistischen Anwohner, die doch dringend einer Schlagstock-und Reizgastherapie bedürfen. Warum ich damals vergeblich die Antifa anfragte, um gegen zig tausend Faschisten in der Grugahalle zu demonstrieren, kann uns bestimmt Andreas K. beantworten.
    Ich möchte ausdrücklich die Menschen von dieser Kritik ausschließen, die in echter Sorge um die Menschen sich da die Nacht um die Ohren schlagen. Das ist ein schöne Sache.
    Leute a la Andreas K., die normale Leute als Rassisten beleidigen und mit Knüppeln bearbeiten, weil sie einfach nur in Ruhe leben wollen kann ich nur mit Verachtung begegnen. Sie sind überheblich, arrogant – ok, es sind meistens noch halbe Kinder, die da Sachen einfach nachplappern und sich toll fühlen wollen, trotzdem nervt das nur noch – und leben in einer eigenen, kleinen Welt. Sie wären unter Stalin wunderbare Politkommissare geworden, Andreas K. könnte ich mir auch gut als Leiter eines Gulags vorstellen, die Mentalität dazu scheint er im überzeugenden Maße zu besitzen.
    Da ich im Gegensatz zu Andreas K. und seinen Antifa-Kindern mein Geld noch selbst verdienen muss, beende ich diese sinnfreie “Diskussion”, da ich wirklich genug Phrasen aus dem Politik-Grundkurs der Gesamtschule gehört habe. Wenn Andreas K. seinen Abschluss mit einer antirassistischen Tanzperformance erworben und sich auch mal wirklich intensiv mit seinen Thesen aus der Antifa-Fibel beschäftigt hat, kann man mal wieder sprechen.

    So, long

    1. Birgit Rydlewski Artikelautor

      Reicht jetzt auch, hm? Ich gucke mir das Theater hier in den Kommentaren schon zu lange an.

Kommentare sind geschlossen.