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Lost and found

Rückblick 2025

Ihr braucht nicht weiterzulesen, wenn ihr hier nun tiefgreifende politische Analysen erwartet. Mein Rückblick auf das Jahr ist vermutlich nicht „unpolitisch“, aber eher eine sehr persönliche Betrachtung meines Jahres und weniger eine allgemeingültige Analyse der gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen.

„Sometimes when people leave they are not angry anymore. They are just fucking tired…“

Mein Jahr war, wie die Überschrift schon suggeriert, von einigen für mich emotional heftigen Umbrüchen geprägt. Unter anderem dem Verlust einer Freundschaft, die mir sehr wichtig war. Damit unmittelbar einhergehend auch mit dem Verlassen einiger politischer Strukturen/Kontexte. Auf die Gründe für das Ende der Freundschaft werde ich hier nicht tiefer eingehen, weil da ja andere Menschen mit betroffen sind. Aber meine Reflexionen über mich und über das, was mir wichtig ist in Freundschaften, Beziehungen, aber auch in politischen Kontexten, kann ich teilen. Das Gute mal vorweg: Manchmal bergen $Dinge, die enden, auch wirklich viele Chancen, darüber nachzudenken, was wirklich zählt, was Werte sind, nach denen ich leben und wie ich mein Leben, meine Beziehungen gestalten möchte.

Ich habe viel geweint, viel gelesen (Empfehlungen unten), mehr geweint, viel geredet mit Menschen, die mir etwas bedeuten und denen ich vertraue, auch mit Menschen, die ich zum Beispiel aus Therapiekontexten kenne und denen ich auf der Basis einfach zutiefst vertraue. (Überhaupt habe ich jetzt -mit etwas Abstand dazu noch mehr- so große Dankbarkeit für die großartigen Therapeutinnen und die Therapiegruppe, die mich über Jahre begleitet haben (und das teilweise immer noch tun). So viel Glück im Leben muss man erst einmal haben.) Gute Therapie einfach eine sehr großartige Sache. Gamechanger. (Falls ihr das lest: Ihr habt mein Leben aufrichtiger, glücklicher, liebevoller, zufriedener gemacht.)

Ich habe ja durchaus auch ein wenig Psychologie studiert damals, aber die eigenen Muster zu erfassen, braucht dann doch mehr Hilfe von außen, als ich mir je hätte vorstellen können.

Was also sind meine Muster? Ich bin im Grunde gut darin, Grenzen zu setzen. Das funktioniert im „Draußen“, bei Fremden oder wenn ich mich für andere Menschen einsetze/für Menschen verantwortlich fühle, recht zuverlässig. Sehr viel schwieriger wird das, wenn ich Menschen lieb habe auf irgendeiner Ebene. Das können Freundschaften sein, Beziehungen etc.

Die Folge: Ich bin so richtig schlecht im Loslassen, sogar wenn offensichtlich ist, dass mir ein Mensch, ein Konstrukt, eine Gruppe, eine Arbeitsweise (you name it) so gar nicht gut tut. Die damit einhergehenden Gefühle habe ich bereits im März beschrieben. Vor allem das Gefühl von Verletzlichkeit und daraus folgend von „verloren fühlen“/„nicht passend/zugehörig“, war zu dem Zeitpunkt sehr stark: https://birgit-rydlewski.de/2025/03/01/lost-in-der-polykrise/

Was ist seit dem Text anders/besser?

Ich habe die alten Gefühle besser integriert, denke ich. Aber nochmal zurück zu den alten Mustern. Ich habe viel gelernt über meine Beziehungsmuster. Und manchmal „sucht“ man sich (an der Stelle eher wenig bewusst) Menschen, die ein altes Beziehungsmuster bedienen. In meinem Fall: Beziehung „gelernt“ habe ich zumindest zum Teil an Menschen, die nicht viel über Gefühle und Bedürfnisse geredet haben. Gelernt habe ich Schweigen als Gewalt wahrzunehmen. (Unbestritten kann Schweigen/eine emotionale Wand auch Selbstschutz sein. Aber trotzdem macht das halt was mit mir, was sich wie eine existentielle Bedrohung anfühlt.)

„Your body doesn’t tense up when the same old dysfunction creeps in. It relaxes. It knows this dance. And that’s the trap: what feels like home isn’t always what keeps you safe.“ (https://enhanced-mind.com/ignoring-the-warnings-we-see/)

Ich weiß nicht, ob ich soweit gehen würde, hier von „Traumafolgestörung“ zu sprechen, aber definitiv habe ich alte Muster an solchen Stellen und mit Menschen, die dann alte Wunden ankratzen, die ich hinterfragen muss und die mir oft nicht mehr gut tun. Überhaupt ist es eine gute Idee, Automatismen zu hinterfragen. Dafür muss man sie aber erst einmal erkennen bei sich selbst. Ein Hint können aber wiederkehrende Dynamiken sein. Wenn Konflikte oft ähnlich ablaufen, ist da mitunter was Altes mit drin oder wenn man zwar merkt, dass man sehr heftig auf etwas reagiert emotional, die eigentliche Situation aber objektiv keine existentielle ist. Sinnvoll ist für mich zumindest erst einmal mit einer Pause zu reagieren, einen Stopp-Moment einzubauen, durchzuatmen, nicht in „das Alte“ unreflektiert zurückzufallen. (Wo im Körper fühle ich gerade was?) Alte Automatismen können bei mir im Groben in zwei Richtungen gehen: Fight (Ich versuche, Deine Scheiß emotionale Wand einzutreten.) Oder Fawn (Wenn ich mich nur besser anpasse, mehr „Nützliches“ mache, mich klein mache, beschwichtige, vorsichtiger formuliere, hast Du (wer immer das Gegenüber gerade ist) mich vielleicht gern.)

Das führt mich aber nicht zu besseren Beziehungen.

Was ist mir also wirklich wichtig? Was sind meine Werte? Und damit zusammenhängend auch hilfreich die Frage:

Was für ein Mensch bin ich, wenn ich mit Person X zusammen bin? Wenn ich mit Gruppe Y Politkram mache.

„Relationships need a range of inputs to stay steady. Affection. Appreciation. Time. Help. Repair. Support for growth. Shared meaning. Space when needed. Closeness when it counts. And the balance shifts depending on stress, loss, illness, distance, or pressure.“

„What actually predicts stability is not similarity of preference, but willingness to respond.“

(https://enhanced-mind.com/the-problem-with-treating-love-like-a-language/)

Ich möchte liebevoller umgehen mit mir und anderen Menschen. Echte Verbindungen auf- und ausbauen. Offen zugehen auf neue Menschen in meinem Leben. Bedürfnisse klarer formulieren üben. Echt sein. Verletzlich sein. Die Sanftheit in mir kultivieren. Zärtlich mit mir und anderen. Fühlen. Nähe zulassen und genießen (nicht nur, aber auch körperlich). Empathisch bleiben. Neues ausprobieren und lernen. Dankbar sein für die Menschen, mit denen das geht. Ich möchte mich weiter in Richtung „sicherer“ bewegen (as in „secure attachment style“ und mehr weg von „anxious“) und das mit Menschen, die sich auch in Verletzlichkeit als sicher erweisen.

Und natürlich ist all das auch politisch: Ich bin davon überzeugt, dass bessere Beziehungen auch zu einer besseren Gesellschaft führen.

Im Kern ist das Jahr ein Wichtiges gewesen für mich, um klarer zu werden. Frieden zu machen mit alten Wunden und Geistern. Dafür bin ich (auch für die durchaus zahlreichen schmerzhaften Momente) dankbar. (Ob das dann in Beziehungen, Kooperationen etc. auch langfristig funktioniert, bleibt auszuprobieren.)

Ich bin dankbar für die „neuen“ Menschen in meinem Leben, mit denen sich Zusammenarbeit leichter anfühlt. Ebenbürtiger. Ohne andauernde Kämpfe. Menschen, die mir das Gefühl geben, ihnen wichtig zu sein. Wertvoll zu sein.

Weiterentwicklung bleibt ein lebenslanger Prozess. Nicht im Sinne der neoliberalen Selbstoptimierung, nicht im „höher, schneller, weiter“/der nächsten Politaktion, sondern darauf bezogen, der Mensch zu werden, der man sein möchte und die Menschen zu finden, zu denen man gut passt als das ganze Paket, was man so ist.

Buchempfehlungen/Leseempfehlungen:

Platonic (https://drmarisagfranco.com/platonic-the-book/)

Trauma und Beziehungen (https://www.verenakoenig.de/buecher/trauma-und-beziehungen/)

Das Drama der Leere (https://www.baer-frick-baer.de/das-drama-der-leere)

Blog „Enhanced Mind“ (Ein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht. Und ich finde mich da in so vielen Texten wieder. Da ist auch Kink Thema, aber vor allem viel zu Psychologie in Beziehungen. Und für mich durchweg sehr „on point“ formuliert.)

Ein paar Beispiele, aber im Grunde kann man da jeden Text im Blog mit Gewinn lesen:

„Where might I have contributed to the conflict?

Did I act or speak from frustration, fear, or insecurity?

How might my partner have experienced my behavior?

This self-reflection can be uncomfortable, forcing us to confront parts of ourselves we’d rather avoid. But it’s also incredibly liberating. The more we learn to own our actions, the less we’re trapped by shame or denial.“ (https://enhanced-mind.com/the-strength-in-owning-your-part/)

(https://enhanced-mind.com/the-weight-we-carry-together/)

(https://enhanced-mind.com/now-what-the-next-steps-after-discovering-your-attachment-style/)

„Authenticity, the courage to be real, is a form of self-respect.“

(https://enhanced-mind.com/who-are-we-without-the-masks/)

„Here are a few ways to start reconnecting with yourself and others:

Pause and Tune In: When you notice yourself pulling back emotionally, take a moment to check in. What are you feeling in your body? What’s the story you’re telling yourself about why you’re holding back? Naming these things can help you reconnect with what’s really going on beneath the surface.

Practice Small Acts of Vulnerability: Reconnection doesn’t require dramatic gestures. Start small. Share a feeling or thought that feels slightly uncomfortable, even if it’s as simple as saying, “That comment stung,” or “I felt uneasy after that scene—can we talk about it?” These small moments of honesty can open the door to greater trust and understanding.

Be Curious, Not Judgmental: When you catch yourself withdrawing, resist the urge to criticize. Instead, get curious. Ask yourself, “What am I protecting right now?” Often, our disconnection stems from a fear of being hurt, misunderstood, or dismissed. Understanding that fear can help us soften its hold.

Let Others In: This is the hardest part but also the most important. Rebuilding connection means allowing others to see the messy, complicated, vulnerable parts of you. It’s a risk, yes—but it’s also the only way to feel truly seen and understood.“

(https://enhanced-mind.com/behind-the-walls-we-build/)

Just let me be myself – Über Polyamorie und andere Beziehungsmodelle

tl;dr Polyamorie und weitere nicht-monoamore[1] Beziehungsmodelle sind Ausdruck der menschlichen Vielfalt und sollten zur Monoamorie[2] gleichberechtigt sein.

Die taz analysiert gerade Wahlprogramme.
Hier geht es um „Familie“.

Was wollen die Piraten?
„Verheiratet? Verpartnert? Polyamor? Den Piraten ist das egal. Sie wollen alle Lebensformen gleichstellen, Familien mit Kindern sollen besonders unterstützt werden. Kitas sollen kostenlos sein.“

Polyamor? Was ist denn das nun schon wieder…

Aufgewachsen mit Monogamie – Wie fast alle!

Die meisten von uns dürften monogame (und heterosexuelle) Zweierbeziehungen gewohnt sein, denn schließlich sind diese die seit langer Zeit einzige gesellschaftlich anerkannte und gewollte Beziehungsform. In früheren Zeiten beinhaltete dies auch einen einzigen Partner auf Lebenszeit, was bis heute unter dem Stichwort „wahre Liebe“ weiterlebt, während sich die Gesellschaft schon lange auf serielle monoamore Beziehungen, d.h. wechselnde Partner, aber immer nur einer zur Zeit, eingestellt hat.

Fast jeder von uns ist mit serieller Monoamorie aufgewachsen. Auch ich selbst, meine erste Beziehung hat vierzehn Jahre lang mit kurzer Unterbrechung gehalten. Doch so konsequent ich damals auch monoamor war, so sehr fiel zunehmend auf, dass serielle Monoamorie ebenso wie eine Beziehung auf Lebenszeit auch nicht so recht funktionierte.

Kennt ihr die Szene aus „Eyes wide shut“, in der die Hauptprotagonistin erzählt, es hätte da einen Mann gegeben, den sie nur gesehen hat und mit dem sie sofort mitgegangen wäre, ungeachtet der möglichen Folgen? Etwas Ähnliches habe ich während meiner monoamoren Beziehung mit einem Kommilitonen erlebt. Obwohl wir nicht einmal miteinander geredet haben, hat sich eine fast schon greifbare Spannung zwischen uns aufgebaut – und lediglich meine eigene Feigheit hat mich daran gehindert, daraus mehr werden zu lassen. (Aus der Distanz betrachtet wäre es sehr spannend, zu erfahren, ob der Student von damals das auch so empfunden hat. Ich frage mich, was aus dem wohl geworden ist…)

Es war damals nicht so, dass ich einen unerschütterlichen Glauben an Monoamorie hatte. Aber ich konnte mir nichts anderes vorstellen. Und ich hatte Angst davor, so offen zu sein, hatte Verlustängste, Angst, meine Stabilität zu gefährden.

Zudem dominieren in der öffentlichen Wahrnehmung bis heute heterosexuelle, monoamore Beziehungen. Es gibt kaum Fernsehserien mit polyamoren Konzepten (zumindest jedenfalls nicht mit funktionierenden, harmonischen Beziehungen). Meist geht es darum, sich entscheiden zu müssen zwischen mehreren Partner*innen. Oder um Fremdgehen (was gesellschaftlich also auf eine etwas merkwürdige Art anerkannt zu seien scheint) und die Dramen darum herum. Es gibt ein paar Romane, die das Thema anreißen, aber in einem Großteil der aktuellen oder klassischen Literatur dominiert ebenfalls das gängige heterosexuelle, monoamore Modell.

Dabei hat es im Laufe der Geschichte durchaus auch immer Menschen gegeben, die anders gelebt haben. Brecht zum Beispiel hatte mehrere Freundinnen/Frauen parallel, die voneinander wussten.

Wer sich ehrlich in der Gesellschaft umsieht, in seinem Freundeskreis und in der Familie, der wird jede Menge Untreue feststellen. Wird feststellen, dass sich Liebe und Begierde wieder und wieder einen Weg suchen, um doch gestillt zu werden. Und da man dies ja eigentlich nicht haben will, da es dem Idealbild der seriellen Monogamie widerspricht, werden dann Sachen vertuscht, werden Geschichten ausgedacht, wird gelogen. Wäre es da nicht viel ehrlicher, einen anderen Weg zu gehen?

Polyamorie ist einer dieser anderen Wege. Polyamorie geht davon aus, dass Liebe nicht nur zu einer Person möglich ist, sondern dass man verschiedene Menschen auf verschiedene Arten zur selben Zeit lieben kann.

Es geht mir dabei nicht um „richtig“ oder „falsch“. Es geht um Akzeptanz verschiedener Lebensmodelle. Diskutiert mal mit Menschen (Eltern, Großeltern, Freund*innen) außerhalb der Wohlfühlbubble darüber. Wie sind da die Reaktionen auf ein Lebensmodell wie „Polyamorie“? Im günstigsten Fall ist es Unverständnis. Im ungünstigeren Fall ist man (gerade als Frau) eine Schlampe.

Gesellschaftliche Standards – und warum Polyamorie kein „Rudelbumsen“ ist

Derletzt habe ich ein paar Tweets in dem Kontext einer Diskussion um Polyamorie gelesen:

„Wenn Du mit allen ficken willst, musst Du das nicht intellektuell überhöhen.“
„Wir haben das einfach Rudelbumsen genannt.“

Polyamorie hat zunächst einmal nicht nur mit Sex zu tun, etwas, was viele Menschen missverstehen. Denn ein ganz wichtiger Aspekt von Polyamorie ist, dass es eben nicht willkürlich ist. Denn es geht um emotionale Bindung, nicht zu einer Person, sondern zu mehreren. Doch emotionale Bindungen sind niemals willkürlich, eben genausowenig, wie eine emotionale aber platonische Bindung namens Freundschaft willkürlich ist. „Da ist der Unterschied nur Sex“, möchte man nun sagen. Natürlich geht es mitunter auch um körperlich Anziehung, aber für mich geht es mehr um echte Beziehungen, auch um Liebe. Um Verantwortung füreinander. Darum, füreinander da zu sein, einzustehen. In meinem idealen Bild von Beziehungen würde das in einem Netzwerk von Menschen funktionieren, die sich mögen und entsprechend sowas wie eine Familie werden.

Praktisch geht es dann aber auch um Herausforderungen. Wie geht man mit Eifersucht um? Was ist, wenn ein/e Partner*in einen Partner/eine Partnerin hat, die eins nicht mag? Manchmal geht es vielleicht auch ganz banal um Zeitmanagement. Auf jeden Fall aber um respektvollen Umgang.

Polyamorie ist sicher nicht der einzige Weg, um Inkonsequenzen in Beziehungsleben zu lösen. Es ist ein Weg unter Vielen. Und nicht jeder ist für jeden Weg geignet, so wenig, wie ich für serielle Monogamie geeignet wäre sind andere Menschen für Polyamorie geeignet. Das ist alles bestens, solange jeder die freie Wahl des Weges hat und nicht wegen seinem persönlichen Weg angegriffen und diffamiert wird.

Dabei gibt es noch viel mehr als nur die Pole Polyamorie und Monoamorie. Dazwischen gibt eine Vielzahl verschiedener Beziehungsmodelle, welche alle ihre Berechtigung haben. Denn während Polyamorie von mehreren gleichberechtigten Partnern ausgeht, ist z.B. auch eine Form der Priorisierung denkbar, wo ein(e) Partner(in) einen gesonderten Status hat

Ziel: Gleichberechtigung der Lebensmodelle

Für mich ist das wichtigste daran, dass alle Lebensmodelle eine Berechtigung haben und parallel nebeneinander existieren können – ganz wie im Artikel der taz geschrieben. Das bedeutet insbesondere, dass es eine steuerliche und gesellschaftliche Gleichberechtigung zwischen all den Modellen gibt. Das bedeutet nicht, dass irgendwem irgendein Modell vorgeschrieben wird, sondern im Gegenteil – wir müssen die persönliche Wahl haben dürfen und diese persönliche Wahl muss von anderen akzeptiert werden.

Bei der Open Mind Konferenz im August wollen wir mit ein paar Menschen mit ganz unterschiedlicher Auffassung das Thema „Lebensmodelle“ in einem Videopodcast (Freitag Abend) diskutieren. Input/Anmerkungen/Kommentare/Diskussion deshalb gerne schon vorab hier! (Leider abgesagt.)

[1] Um nicht nur binär zwei Lebensmodelle zu betrachten, wird im Textverlauf der Begriff nicht-monoamore Beziehungen verwendet. Damit sind dann auch weitere Lebensmodelle integriert wie zum Beispiel offene Beziehungen, Absprachen in monoamoren Beziehungen (don’t ask, don’t tell), keine Beziehung etc.

[2] Der Begriff „Monoamorie“ wird verwendet, weil „Monogamie“ zwar geläufiger ist, aber sich vom Wort her auf die Ehe bezieht und damit nicht weitreichend genug ist.